Da wo die Kähne…
Héctor A. Piccoli · Filiación
an Helena
Da wo die Kähne auf des Traumes dunklem Ast sitzen, – ihre heimlichen Nächte die Unentbehrlichkeit der Nacht angähnend –, und der Silberbaum treibt, zersplittert und konzentriert, in vorüberflutendem Schlaf; da hältst du, aufgerichtetes Gold, eine leise Wache: da glühst du hinter Fäden vom Sterngewebe, das Grillengezirp unten aufgetrennt. Bist des Silbers senkrechte Waage zwischen beiden Himmelsschalen, und der im Widerschein erholte Dritte bewacht dich beim Wiegen seinerseits. Was weht, gehört nicht zur Jahreszeit, die an dir vergeht; das Laubwerk findst du dünn wie zitternden Sprühregen, und des Wassers wüste Lichtung reifst du, kaum vom Südwind angefacht. Wer sich deiner erinnert, erinnert sich der beiden: Nacht und Rosenkrone; die eine entfaltet sich, damit daoben sich die andere verschleiert, und jedes Blatt tauscht mit jedem Schleier, mehrfach, taub übereinandergreifend kreisen sie um die leere Mitte, und gleiten taunaß auseinander.